posted by harrySmorgan on Nov 2
Yvonne und Joachim aus der Nähe von Aachen

„Sie hat mich zum Swingen gebracht!“
„Ich habe gerade ein richtig tolles Paar gefilmt“, HarrySmorgan war begeistert nach den Dreharbeiten zu „Happy Video Privat 114“, dem neuesten Teil der Erfolgsserie, der in Kürze erscheint. Gemeint waren Yvonne und Joachim aus einem kleinen Dorf bei Aachen. Das attraktive Pärchen in den 30ern hat mächtig viel Spaß am Sex und keine Scheu, das auch vor der Kamera zu zeigen. Wir unterhielten uns mit den beiden über ihre Liebe, ihre Lust und ihre Pläne.
Wie kommt man darauf, bei HarrySmorgan mitzumachen?
Joachim: Gute Frage, so richtig geplant war es nicht. Wir haben Bekannte, die für eine Internet-Plattform vor der Webcam Sex haben. Dabei leben sie sich aus und verdienen sich gleichzeitig etwas dazu. Das fanden wir interessant, da wir auch schon Swinger-Erfahrung hatten und gerne etwas von uns zeigen. Also probierten wir das gemeinsam aus. Bei uns in der Nähe – in Düren – ist einmal im Monat sogar ein Treffen von Paaren und Singles, die bei diesem Portal als „Sender“ mitmachen. Bei den Treffen hat man dann gemeinsam mit anderen Sex vor der Webcam. Der Chef des Portals fragte uns irgendwann, ob wir auch Pornos drehen würden. Wir haben spontan zugesagt, weil wir gern mal etwas Neues probieren. So sind wir da reingerutscht. Der erste Dreh ist jetzt ein Jahr her und war eine tolle Erfahrung und viel unkomplizierter als gedacht. Es gab kein Drehbuch, sondern nur eine kurze Info zum Ablauf und ein paar Stichworte zwischendurch. Yvonne und ich haben zusammen Sex gehabt, sie hat es sich vor der Kamera noch selbst gemacht, und mir wurde von anderen Frauen der Schwanz geblasen.
Yvonne: Ja, es war wirklich toll. Durch unsere Aktionen vor der Kamera können wir ausleben, wovon andere nur träumen, z.B. Gruppensex und Sex mit verschiedenen Partnern. Wenn ich morgen einen Unfall hätte, dann wüsste ich, dass ich vorher schon alles hatte, was ich wollte. Nicht nur sexuell, sondern allgemein natürlich. Ich habe immer getan, was mir Spaß macht.
Könnt Ihr Euch vorstellen, als Porno-Darsteller bekannt zu werden?
Yvonne: Aber klar!
Joachim: Für mich ist das nicht realistisch. Für Frauen ist eine Karriere im Porno ja erheblich einfacher, siehe Gina Wild, die vorher bei uns in der Nähe im Krankenhaus gearbeitet hat und dann bekannt wurde. Aber wir sind eben ganz normale Leute und könnten mit so einer Karriere nie mithalten.
Wart Ihr im Bezug auf Sex schon immer so offen?
Joachim: Zu Anfang unserer Ehe waren wir das nicht. Meine Frau ist dann mit 27 an den Augen erkrankt und hat dadurch 60% ihres Augenlichts verloren, sie sieht also sehr schlecht. Das hat anscheinend ein Umdenken bewirkt, denn irgendwann stand sie vor mir und sagte einfach: „Schatz, ich möchte gerne mehr. Ich möchte swingen, und ich möchte andere Männer.“ Ich war ziemlich verwirrt und habe sie gefragt, ob ich ihr nicht reiche, mich dann aber darauf eingelassen. Sie war tatsächlich die treibende Kraft bei der ganzen Sache.
Wie habt Ihr schließlich dieser Idee Taten folgen lassen?
Joachim: Wir haben uns umgehört, im Netz recherchiert und uns dann bei einer Swinger-Community angemeldet. Dort haben wir schnell Kontakte geknüpft und unser erstes privates Treffen mit einem anderen Paar ausgemacht. So ging es los.
Yvonne: Das war sehr aufregend. Nur leider war es für Joachim nicht so gut wie für mich und wurde dann ziemlich chaotisch.
Joachim: Ich fand es wirklich nicht so doll und fühlte mich wie das fünfte Rad am Wagen. Die drei haben miteinander rumgemacht, und ich kam einfach nicht in Stimmung. Mein kleiner Freund wollte nicht so wie ich, und ich fühlte mich wie ein Versager. Da hab ich mich angezogen und bin gegangen. Dafür habe ich dann Ärger bekommen (lacht). Yvonne hat mich angerufen, kaum dass ich aus der Tür war. Ich bin dann wieder zurückgegangen, und wir haben mit den anderen beiden über alles geredet. Yvonne hat mir noch mal erklärt, dass sie einfach einen Schalter umgelegt hat und zwischen Liebe mit Sex und Sex ohne Liebe unterscheidet. Aber ich war blockiert. Das andere Paar war übrigens sehr verständnisvoll und hilfsbereit. Danach haben wir uns noch mal mit ihnen getroffen, und alles war perfekt. Auch heute sind wir noch befreundet, obwohl wir nicht mehr gemeinsam swingen.
Geht Ihr eher in Clubs, oder swingt Ihr lieber privat?
Joachim: Wir gehen unregelmäßig in verschiedene Clubs und haben keine Favoriten. Wir machen uns im Internet schlau und schauen spontan, was jeweils abends passiert. Wir gehen dann beispielsweise auch mal auf eine 80er-Jahre-Party, weil wir einfach Spaß haben wollen. Der Sex ist dabei sekundär.
Wenn es aber dazu kommt – macht Ihr es lieber mit alten Bekannten oder neuen Partnern?
Joachim: Wir kennen schon viele Leute in der Szene, lernen aber auch gerne neue Menschen kennen. Die Sympathie entscheidet. Ist aber beispielsweise eine Frau da, die ein echtes „Geschoss“ ist, aber ihr Mann ist nicht passend für Yvonne, dann passiert auch nichts. Uns bekommt man nur zusammen.
Was war Euer heißestes sexuelles Abenteuer?
Yvonne: Sex mit einer Frau finde ich immer wieder schön. Es ist jedes Mal anders und sehr vielfältig. Mit Männern natürlich auch, aber unter Frauen ist es noch reizvoller, weil sie sich eben besser mit dem weiblichen Körper auskennen. Ich lebe gerne meine Bi-Neigung aus.
Ist Polygamie natürlicher als Monogamie?
Yvonne: Das ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es für die meisten Menschen wohl normaler, sich auf einen Partner zu beschränken. Aber die Vielfalt lockt nun mal. Für mich persönlich ist Sex mit mehreren Partnern reizvoller. Ich weiß aber nicht, woran es liegt, dass man solche Bedürfnisse hat. Manchmal schläft eine Beziehung ein, oder Fantasien wollen ausgelebt werden. Wenn es langweilig wird, dann schaut man sich schon mal um. Und dann doch besser zusammen mit seinem Partner.
Wenn Ihr nie über das Swingen gesprochen hättet, würdet Ihr dann fremdgehen?
Yvonne: Das wäre dann sicher passiert. Aber Offenheit finde ich einfach wichtig. Jeder hat doch Bedürfnisse und sollte sich nicht dafür schämen, sondern mit seinem Partner darüber sprechen.
Mit wem würdest Du gerne mal Sex haben?
Yvonne: Jason Statham aus dem Film „Transporter“. Der ist so schön tough und kräftig, aber ohne dabei wie ein Bodybuilder auszusehen. Dazu wirkt er selbstsicher und ein bisschen arrogant. Hier und da trifft man solche Männer auch mal in einem Club.
Du bist an Nippeln und Kitzler gepierct. Warum?
Yvonne: Ich mag Piercings. Nach meinem ersten am Bauchnabel haben mich Intim-Piercings total fasziniert. Ich ging dann zu meiner Piercerin und bat sie, mir einen Ring zu stechen, aber nicht durch die Schamlippe, sondern durch die Haut über dem Kitzler. Das Gefühl danach war der Hammer! Die Kugel des Rings rollte und schlug ständig gegen meinen Kitzler. Das machte mich total scharf. Erst nach einem guten Jahr ließ dieses intensive Gefühl etwas nach. Auch meine Brustwarzen sind durch die Piercings viel empfindlicher geworden.
Inwieweit bestimmt Sex Euren Alltag? Ist es eine schöne Nebensache, oder ist das Swingen schon ein bisschen zum Lebensinhalt geworden?
Yvonne: Eine schöne Nebensache, die man in der Freizeit genießt. Ein Hobby eben. Es gehört zum Lebensstil, ist aber kein Muss, wenn es mal eine Zeit lang nicht passt.
Ihr habt eine Tochter im Teenager-Alter. Wird sie jemals erfahren, was ihre Eltern in ihrer Freizeit treiben? Und würdet Ihr es tolerieren, wenn sie mit 18 einmal in einen Club gehen will?
Yvonne: Das wird sie fürs Erste nicht erfahren; vielleicht wenn sie viel älter ist und das verstehen kann. Das ist schließlich unser Intimleben, und Kinder müssen nicht alles von den Eltern wissen. Wenn sie in ein paar Jahren selbst Interesse am Swingen entwickeln würde, wären wir nicht schockiert oder würden ihr gar verbieten, in einen Club zu gehen. Jeder Mensch muss seine eigenen Erfahrungen machen.
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